Liquidität und Solvenz in der Praxis verstehen

Kennzahlen zur Liquidität und Solvenz sind keine abstrakten Formeln, sondern praktische Werkzeuge für fundierte Geschäftsentscheidungen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Bilanzen lesen, Kennzahlen berechnen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.

Unsere Kurse verbinden theoretisches Wissen mit realen Beispielen aus verschiedenen Branchen. Sie lernen, wie Unternehmen ihre Zahlungsfähigkeit sichern und welche Warnsignale auf finanzielle Schwierigkeiten hindeuten.

Finanzanalyse und Kennzahlenberechnung

Was Sie in diesem Kurs lernen

Liquiditätskennzahlen berechnen

Sie lernen die Berechnung von Liquiditätsgraden 1, 2 und 3, verstehen deren Aussagekraft und erkennen, wann ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnte. Wir arbeiten mit echten Bilanzdaten.

Solvenzanalyse durchführen

Sie analysieren Eigenkapitalquoten, Verschuldungsgrade und Deckungsgrade. Sie verstehen, wie die Kapitalstruktur die finanzielle Stabilität beeinflusst und welche Werte als kritisch gelten.

Cashflow-Rechnungen interpretieren

Sie lernen, operative, investive und finanzielle Cashflows zu unterscheiden, deren Zusammenspiel zu verstehen und daraus Rückschlüsse auf die tatsächliche Zahlungsfähigkeit zu ziehen.

Branchenvergleiche anstellen

Sie erfahren, warum Kennzahlen je nach Branche unterschiedlich zu bewerten sind. Ein Einzelhändler hat andere Liquiditätsanforderungen als ein Maschinenbauer – wir zeigen die Unterschiede.

Warnsignale erkennen

Sie lernen typische Anzeichen für finanzielle Schieflage kennen: sinkende Liquiditätsreserven, steigende Verbindlichkeiten, negative operative Cashflows. Diese Muster erscheinen in Fallstudien aus verschiedenen Unternehmen.

Berichte für Entscheider erstellen

Sie üben, Analyseergebnisse verständlich zusammenzufassen und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Diese Fähigkeit ist für Präsentationen vor Geschäftsführung oder Investoren wichtig.

Kursaufbau und Themen

Der Kurs ist in drei Module gegliedert, die Sie nacheinander oder nach Bedarf durchlaufen können. Jedes Modul behandelt einen spezifischen Bereich der Finanzanalyse mit praktischen Übungen und Fallbeispielen.

Bilanzstruktur verstehen

Sie lernen Aufbau und Logik von Bilanzen kennen, identifizieren relevante Positionen für Liquiditäts- und Solvenzanalysen und verstehen Zusammenhänge zwischen Aktiva und Passiva.

Kennzahlen definieren

Sie erarbeiten Formeln für Liquiditätsgrade, Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad und weitere Kennzahlen. Sie verstehen, was diese Zahlen aussagen und wo ihre Grenzen liegen.

Erste Berechnungen

Sie rechnen anhand vereinfachter Beispielbilanzen grundlegende Kennzahlen durch. Diese Übungen geben Ihnen Sicherheit im Umgang mit den Formeln und zeigen typische Rechenfehler.

Interpretation einordnen

Sie lernen, berechnete Werte einzuschätzen: Wann ist eine Liquiditätsquote ausreichend? Welche Eigenkapitalquote gilt als gesund? Diese Bewertungen hängen von Branche und Unternehmenstyp ab.

Dynamische Liquidität

Sie analysieren Cashflow-Rechnungen und verstehen den Unterschied zwischen buchhalterischem Gewinn und tatsächlichem Geldzufluss. Diese Unterscheidung ist für Liquiditätsprognosen entscheidend.

Working Capital Management

Sie untersuchen, wie Forderungen, Verbindlichkeiten und Lagerbestände die Liquidität beeinflussen. Sie lernen Kennzahlen wie Debitorenlaufzeit und Kreditorenlaufzeit kennen.

Kapitalstruktur optimieren

Sie verstehen, wie die Mischung aus Eigen- und Fremdkapital die Solvenz beeinflusst. Sie analysieren verschiedene Finanzierungsszenarien und deren Auswirkungen auf die Kennzahlen.

Langfristige Stabilität

Sie betrachten Deckungsgrade, die zeigen, ob langfristige Vermögenswerte angemessen finanziert sind. Diese Analyse gibt Aufschluss über strukturelle finanzielle Risiken.

Fallstudie Handelsunternehmen

Sie analysieren die Finanzsituation eines mittelständischen Einzelhändlers. Sie berechnen Kennzahlen, identifizieren Schwachstellen und entwickeln Vorschläge zur Verbesserung der Liquidität.

Fallstudie Produktionsbetrieb

Sie untersuchen ein Unternehmen mit hohem Anlagevermögen und längeren Produktionszyklen. Sie verstehen, wie sich diese Besonderheiten auf Liquiditäts- und Solvenzanalysen auswirken.

Krisenfall analysieren

Sie arbeiten mit Daten eines Unternehmens in Schieflage. Sie erkennen Warnsignale in den Kennzahlen und verstehen, welche Maßnahmen zur Sanierung beitragen könnten.

Abschlussprojekt

Sie erstellen eine vollständige Finanzanalyse für ein reales oder realitätsnahes Unternehmen. Diese Arbeit umfasst Berechnung, Interpretation und Präsentation der Ergebnisse.

Unser didaktischer Ansatz

Wir glauben, dass Finanzanalyse am besten durch praktische Anwendung gelernt wird. Deshalb arbeiten wir durchgehend mit echten oder realitätsnahen Bilanzen und Geschäftsberichten. Sie rechnen nicht nur Formeln nach, sondern verstehen die wirtschaftlichen Zusammenhänge dahinter.

Jede Sitzung kombiniert kurze theoretische Einführungen mit ausführlichen Übungsphasen. In Gruppensitzungen diskutieren Sie Ihre Analysen mit anderen Teilnehmern. In Einzelsitzungen erhalten Sie individuelles Feedback zu Ihren Berechnungen und Interpretationen.

Sie können jederzeit Fragen stellen und erhalten konkrete Antworten. Wir erklären komplexe Sachverhalte so lange, bis Sie sie verstanden haben. Unser Ziel ist nicht, Formeln auswendig zu lernen, sondern die Logik hinter den Kennzahlen zu begreifen.

18
Fallbeispiele im Kurs
6
Branchen abgedeckt
45
Übungsaufgaben
12
Wochen Kursdauer

Erfahrungen unserer Teilnehmer

Thorsten Berglund

Thorsten Berglund

Controller, Industrieunternehmen

Der Kurs hat mir geholfen, Bilanzen nicht nur zu lesen, sondern wirklich zu verstehen. Die Fallstudien waren besonders wertvoll, weil sie zeigten, wie unterschiedlich Unternehmen finanziert sein können.

Annika Vestergren

Annika Vestergren

Buchhalterin

Vorher habe ich Zahlen gebucht, ohne die Zusammenhänge zu sehen. Jetzt verstehe ich, wie sich einzelne Geschäftsvorfälle auf Liquidität und Solvenz auswirken. Das hat meine tägliche Arbeit verändert.

Lars Heinonen

Lars Heinonen

Selbstständiger Berater

Die individuellen Sitzungen waren für mich der größte Gewinn. Ich konnte spezifische Fragen zu meinen eigenen Projekten stellen und bekam sofort anwendbare Antworten.

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